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McGyver.mp3

Verlierer.mp3

Wolken.mp3

Anti-country-country-song.mp3



Über was singt´n der eigentlich so?


McGyver

Verlierer

Wolken

Xavier Naidoo

Auguststrasse

Der bocklose Barkeeper

Der Fluch des Rastamann

Erika das Tentakelmonster

Hallo

Steffi



McGyver

Ich saß an der Bar und neben mir trank ne gutaussehende
Frau ein Bier.
Sie war sexy, hatte Stil, und ich hatt` schon ein Glas zuviel,
da begann das blöde alte Spiel:

Ich schackerte und baggerte und gab ihr einen aus,
warf all mein Geld für diese Frau zum Fenster raus,
Plötzlich stand da so ein Typ, blond und blauäugig und lieb,
wirkte klug und auch verwegen, er war mir einfach überlegen.
Wußte viel über Chemie, Physik, Kunst, Biologie,
ein Hans Dampf in allen Gassen, mit allen Wassern gewaschen,
Er war Handwerklich geschickt und er kannte jeden Trick,
und er wusste alles besser mit seinem schweizer Taschenmesser.

Die Waffen von Mc Gyver sind Erfindungsgeist und Eifer.
In puncto Improvisation liegt Mc Gyver auch weit vorn.
Mit ner Schnur und Klebeband löscht Mc Gyver jeden Brand
Und aus ner Atomrakete macht er vegane Fleischpastete

Die Lady von der Bar war plötzlich nur noch für ihn da,
und das ging mir auf die Nerven, beschloß ihm was ins Glas zu werfen,
Das ist zwar nicht besonders fair, hab nie behauptet das ich`s wär`
Stahl nem Junky an der Theke die gesamte Apotheke.
Meskalin, Acid und Speed ich zu einem Mix zerrieb
Das bekam er in die Flasche, den Rest in seine Jackentasche,
Ich wartete ne Stunde knapp, da ging Mc Gyver schon voll ab,
Er war drauf und breit und strull, da wählte ich die eins eins null.

Mit solchen mießen Maschen hat Mc Gyver nix zu schaffen.
So ne finsteren Methoden sind ja eigentlich auch verboten;
Doch in nem anderen Kapitel steht der Zweck heiligt die Mittel
Auch wenn sich sowas nicht geziehmt, ich find Mc Gyver hat`s verdient.

Ausländern auf Drogen sind die Bullen nicht gut gewogen,
da heißt es Knüppel aus dem Sack und immer drauf auf dieses Pack.
Auf Mitleid kann man da nicht zählen, die gehorchen nur Befehlen,
und auch Humor ist ihnen fremd, so wie man Bullen eben kennt.

Da tat mir Mc Gyver Leid, und so hab ich ihn befreit,
mit ner Drahtrolle und Bast holte ich ihn aus dem Knast.
Und da hat er mir vergeben, wir wurden Freunde für das Leben,
ich ging schnell zurück zur Bar, doch die Lady war nicht mehr da.

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Verlierer

Das ist ein Lied für Kiffer, für alle Ladendiebe,
Für alle Desperados auf der Suche nach der Liebe,
Für Langzeitarbeitslose, für Faule und Verstoßne,
Für alle, die kein Glück ham und kein Geld.
Ein Lied für Samariter und für ungewollte Mütter,
Für alle armen Sünder auf der Welt,
Für alle die nix können, für alle, die nicht wollen,
Für alle, die nur müssen und nur sollen

Macht euch noch ein Bier auf, und raucht ein bisschen Gras,
Macht euch nen schönen Abend, euch gönn ich das.

Das ist ein Lied für Schnorrer, für Säufer und für Zecken,
Für alle, die`s verpasst haben ihr Leben auszuchecken,
Für alle, die ganz unten, für alle Außenseiter,
Für alle, die nicht wissen, wohin und wie weiter.
Ein Lied für die Verlierer und ein Lied für meinen Dealer,
Für alle schwarzen Peter und für alle fünften Räder,
für alle, die`s verbockten, für alle Abgezockten,
Für all diese Versager und den Rest.

Macht euch noch ein Bier auf…

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Wolken

Sturm Nordost, Startbahn Null drei,
Totaler Pfusch in den Motoren,
Der Mann im Tower hat heut frei,
ein paar Jets sind schon verloren,
Und der Zoll der feiert heut,
nem Kollegen sein Geburtstag,
Deswegen sitzt in jedem Flieger
Die Crew von Al Caida

Über den Wolken muß die Freiheit wohl grenzenlos sein,
Vor allem wenn ein Triebwerk ausfällt,
Und das Flugzeug am Reaktor zerschellt,
Wenn der Captain die Nerven verliert,
und der Tank explodiert

Man hört den Copiloten wimmern
Fängt die Boing an zu schlingern,
mit schwarzem Schweif in krummer Linie,
trudelt die Maschine
Und der Höhenmesser rennt,
und der rechte Flügel brennt,
Mit Gewalt und voller Wucht,
Schießt sie in die Häuserschlucht

Über den Wolken…

Und ich dreh mich um und geh`
Zum Glück bin ich nicht mitgeflogen,
erstmal in die nächste Bar,
und dort wird erstmal gehoben.
Und ich trinke auf das Leben,
und die Zeit, die mir noch bleibt,
Auf alles was ich bisher sah,
Und die deutsche Lufthansa

Über den Wolken…

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Auguststrasse

Die schöne reiche horngebrillte Pseudo VIP
Trifft sich heut zum Wer-kennt-Wen in deiner Gallerie
Du hast ein Sektglas in der Hand, den kleinen Finger abgespreizt,
der Raum ist hell erleuchtet und die Wände frisch geweist,
an ihnen hängen Bilder, die Du selber hast gemalt,
und darunter Preise, die Dir eh kein Schwanz bezahlt…

Denn, Baby, deine Vernisage ist ganz schön für den Arsch,
Außer völlig unrentabel ist sie auch abgrundtief plamabel,
Baby, deine Vernisage ist für den Arsch.

Das schnellste Tier im Wald warst Du noch nie,
das sieht man wieder deutlich hier in deiner Galerie.

Die schöne reiche hirnverbrannte Pseudoavangarde
Trotzdem nicht mit Schleimerei und Komplimenten spart,
denn als Tochter reicher Eltern passt Du gut in den Verein,
kannst auch gut klugscheißen über Kunst und auch Design,
Wer nicht weiß was das hier soll, den nennst Du einen Proll,
tust gebildet, elitär und ich wünsch mir ein Schrotgewehr…

Denn, Baby deine Vernisage, ist ganz schön für den Arsch,
Außer vüllig überteuert ist sie auch bodenlos bescheuert,
Baby, deine Vernisage ist für den Arsch


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Der bocklose Barkeeper

Es wird jetzt nicht mehr besser, es ist Zeit für euch zu gehen,
ich mach jetzt Feierabend, hab kein Bock mehr hier zu stehn.

Ein Glas, ein Bier, denn es ist schon spät, schon zehn nach vier,
Ein Glas, Ihr müsst es teilen, könnt Ihr euch bitte dabei beeilen.

Es mag euch vielleicht enttäuschen, hat nen üblen Nachgeschmack,
doch Ihr werdet es mir danken wenn Ihr morgen früh erwacht.

Es ist schon spät, mir reichts und ich will in mein Bett,
Beschweren wird euch nix nützen, Ihr könnt euch ja beim rausgehen
Gegenseitig stützen.

Ich mach hier nicht den Jesus, hab kein Mitleid mit euch Pack,
jeden Abend hier dasselbe, das geht mir ganz schön auf den Sack.

Okay., überredet, noch ein Bier, aber bitte ein schnellet,
und noch nen Schnaps vom hausgemachten, dann könnt ihr euch
doppelt betrachten.

Die Kneipe ist heilig, sie ist mein täglich Brot,
ich lebe von den Kunden, seis vom letzten Idiot,
Die Kneipe ist mein Leben und auch mein Untergang,
und wenn ich etwas Glück hab, dann dauert es heut auch nicht mehr so lang…

Ein Glas, Ihr müsst es teilen, könnt ihr euch bitte, dabeibeeilen.
Ein Glas und tschüß bis morgen, dann wird ich`s euch erneut besorgen.

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Der Fluch des Rastamann

Die Sonne schien, ein Openair, und ich freute mich auch sehr,
doch ein Gedanke wog sehr schwer: Wo krieg ich was zu kiffen her?
Es ging mir gut, doch ich wollte mehr, sonst ist er leer, der Hippi-flair,
Also Augen auf, beim Drogenkauf, so nahm die Story ihren Lauf.

Hare Hare, Rama Rama omm, Rasta Rasta, Ganja Knasta Bong

Da stand vor mir ein Rastamann, ich sprach ihn gleich auf Drogen an,
Ich fragte „Alter, hast Du Shit?“ Und er „mal sehen, komm mal mit!“
Er führte mich zu seinem Zelt ,lag ganz allein, stand ganz erhellt,
und innen drinn ich konnt`s kaum glauben, das wollte mir den Atem rauben:

Räucherstäbchen, Batiktücher, Steinsammlung und Esobücher,
Lavalampen, Muschelketten, Blumen, Nelkenzigaretten.
Eine Hippifrau drehte voll am Sender, die knüpfte grade Freundschaftsbänder
Aus buntem Bast und Achselhaarn, die züchtet sie sich unterm, Arm.
Ein Typ, der lies mir keine Ruh, blies grad in sein Didgeridoo,
da sah mich an der Rastamann, und fing dann zu reden an. Er sagte:

„Dope ist leider alle schon, wir rauchten`s für die Religion,
Doch dieses Energie-bällchen mit reinstem Guarana
Erweitert dein Bewusstsein, macht dich offen für dein Karma.“

Ich schmiss ihm ein paar Kröten hin, ging sofort und fraß das Ding,
Ich war echt sauer und fluchte leise, was soll denn diese Hippischeiße,
fühlte mich geprellt und abgezogen, um ein bisschen Geld betrogen,
doch ein wenig später dann traf mich der Fluch des Rastamann:

In meinem Magen fing`s zu blubbern an, meine Knie wurden weicher,
Kalter Schweiß auf meiner Stirn, und ich wurde immer bleicher.
Mein Bauch schwoll an wie ein Ballon, mein Herz raßte mir fast davon,
Ich dachte was ich jetzt gern hätte, wär ne saubre Toilette.

Doch die gab`s hier nicht verdammt noch mal, ich war ja auf nem Festival
Da stand nur so ein Dixiklo, blau und randvoll sowieso,
war mir egal, was soll der Scheiß, schnell bevor es mich zerreißt
Und aufgequollen wie ein fettes Tier passte ich kaum noch durch die Tür.

Und ich schwoll immer weiter an, bis meine Größe wirklich störte,
nackte Panik packte mich, als ich die Wände knacken hörte.
Bevor ich wusste was passiert, bin ich im Dixi explodiert,
Ein lauter Knall, ein Höllenlärm, Blut und Scheiße und Gedärm.
Mit vollem Druck das Dixi barst, Feuerwolken, Biogas!
Andre ham hier nur geschissen, doch mich hat es hier zerissen.

Und lerne draus: Der Tod kommt oft schnell und ziehmlich unverhofft
Flexibel kommt er dann und wann auch in Gestalt des Rastamann.

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Erika, das Tentakelmonster

In ner verrufnen Hafenbar, an der Küste von Südafrika
Jobbt das Tentakelmonster Erika als Barkeeper.
Es nickt wissend zu Problemen, tut auch gerne Trinkgeld nehmen,
Multitasking kein Problem, denn mit acht Armen kann man ganz bequem
Bier zapfen und Cocktails mixen und Whiskey mit Cola spritzen,
Spülen, Aschenbecher leeren und nebenbei die Welt erklären.
Und am Tresen da sitzt Du, schaust dem Tentakelmonster zu,
Es besteht aus grünem Schleim, und schenkt Dir gerne Einen ein,
Einen ein…
Es ist ständig in Bewegung, routiniert, ohne Aufregung Hat Verständnis für die Kunden und gibt auch mal Freibierrunden Es rechnet ab, macht seinen Job, und überhaupt ist Deckelstop Und wer Ärger macht muß gehen, was hier die meißten schnell verstehen. Erika ist sehr beliebt, weil man sehr schnell das Bestellte kriegt Doch ist sie auch sehr schleimig, das ist Vielen sehr unheimlich. Und wenn dann Feierabend ist, und Du als letzter übrig bist Erzählt sie Dir bei abgestandnem Rauch ihren Lebenslauf, ihren Lebenslauf… In den unendlichen Tiefen von nem wilden Ozean Wurde Erika geboren, und das sieht man ihr auch an. Ihre Eltern waren Riesenkragen, die sich bei nem Atomtest paarten Die sich nicht viel aus Kindern machten, lieber Schiffen Tod und Schrecken brachten Der Erika,der wurd schnell klar, dass das kein Leben für sie war Und auch wurde ihr bewusst, wer sein Talent verschenkt, der hat nur Frust. Bei nem großen Hochseetanker saugte sie sich an den Anker, Sie sagte gebt mir einen Job, sonst laß ich euch nicht mehr fort, nicht mehr fort… Es fing an mit Teller spülen und der Chefkoch, der ließ sie fühlen Sie ist ganz unten auf der Leiter, sie dachte so geht das nicht weiter. Sie sparte eisern ihren Lohn, und zwei Jahre später schon Kaufte sie die Hafenbar an der Küste von Südafrika. Für nen achtarmigen Mutanten hat sie ziehmlich schnell verstanden Das ne Kneipe scheiße läuft, wenn der Betreiber zuviel säuft. Erika, das Hochseeungeheuer, ist meißtens fröhlich und zahlt pünktlich seine Steuer. Doch manchmal bezweifelt es sein Glück und wünscht sich traurig in das Meer zurück, in das Meer zurück.

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Kotze

Kotze war ein Asselpunker vom besetzten Haus
Mit schnorren und mit Scheibenputzen kam er bestens aus.
Ravioli aus der Dose und Sternburg schmeckten ihm,
so einfach war das Leben für Kotze in Berlin.

An einem ganz normalen Mittag nach ner lang durchzechten Nacht
Ist Kotze ganz alleine auf dem Kreuzberg aufgewacht.
Vor ihm stand ein Ufo, ein paar Typen kamen raus,
Die sahen ganz und gar nicht freundlich aus.

„Hallo, wir sind die Borg, sie werden jetzt assimiliert,
Widerstand ist zwecklos, das ham ganz andre schon probiert,
Gegen ihren Willen kriegen sie jetzt diese Pillen,
Sie werden jetzt kollektiviert und dieser Chip wird ihnen implantiert.“

Kotze war verkatert, er wußte nicht was hier grad lief,
er verstand nur was von Assi, und von Kollektiv,
Pillen fand er Klasse und Implantate auch,
er dachte sich das ist, genau das was ich brauch.

Sie stiegen ein und hoben ab, doch das Ufo machte schlapp,
in völlig falsche Breitengrade stürzten sie dann ab,
Und wie es das Schicksal dann so wollte, war da ein Gipfel von G8
Da waren alle versammelt von George Bush bis Jaque Chirrac.

„Hallo, wir sind die Borg…“

Abgesehen von Kotze ist doch klar was jetzt passiert,
Die Führungsschicht der Menschheit von den Borg assimiliert,
Das Elend dieser Erde, Gesetzte und Verträge,
Humanoider Fortbestand fast von Aliens geplant.

Doch das Kollektiv sank tief, denn unter ihnen war jetzt Punk,
den falschen Typ kollektiviert und sich mit Kotze infiziert,
Statt Größenwahn und Zank wollen sie nen Gratisbierausschank
Und statt dem nächsten Krieg machen sie jetzt Punkmusik.

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Steffi

Mit meiner Freundin aus dem Saarland wär ich gern an einem Südseestrand
Wo wir schwitzend wie besessen die Minusgrade hier vergessen.
Dort würd ich mit ihr surfen gehen statt nur wie hier blöd fern zu sehen,
würd mich dort mit ihr besaufen, und für sie nach Perlen tauchen.

Während andre hier dumpf jobben könnte sie sexy Bikinis shoppen
Und so lang ich auf sie warte durchforsche ich die Cocktailkarte.
Wir würden uns zwei, drei bestellen, und gemeinsam dann die Zeche prellen,
und während uns die Bullen suchen, back ich uns nen Haschischkuchen.

Und abends schaun wir dann die Südseesonne an,
und gehen am Strand spazieren während hier alle erfrieren,
und die Sonne sinkt ins Meer, und der Strand ist warm und leer,
und wir küssen uns im Sand als ob`s nix wär.

Mit meiner Freundin aus dem Saarland wär ich gern am Universumsrand
Wo sich Sterne und Planeten um uns rum bewegen.
Und bei einer Supernova sitzen wir auf unsrem Weltraumsofa
Sehn ne neue Welt entstehn und unsre alte hier vergehn.
Während andre hier erfrieren würden wir die Sonne blank polieren,
Lichtjahre entfernt hätt ich dann Sauberkeit erlernt.
Mit unsrem Luxusweltraumgleiter flögen wir dann immer weiter,
stehn auf der Venus dann am Tresen, mit völlig abgefahrenen Wesen.

Und abends schaun wir dann die Weltraumkarte an
Wir planen unser nächstes Ziel, denn zu entdecken gibt`s noch viel
Und die blaue Mutter Erde ist nur ein weit entferntes Licht
Das kann sie auch gerne bleiben, denn ich hab Dich.

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Xavier Naidoo

Ich traf ihn, es war fatal, im Lidl vor dem Wurstregal,
er stand da wie ein Moraldenkmal, nachdenklich und emotional.
Sein Leben eine Seelenqual, die Welt für ihn ein Jammertal,
so frug ich ihn „Wer bist`n Du?“ er sagte Xavier Naidoo,

da schlug ich zu!

Im Aufzug, beim Frisör, verfolgt mich sein Gewimmer,
Betroffen nervt`s in meim Gehör und es wird immer schlimmer
Bei Viva, bei ner Fernsehshow, und in der Bravo sowieso,
An jeder Tankstelle im Klo, und im Einkaufsradio

Und jetzt stand er hier vor mir am Wurstregal,
und da war mir alles andere egal.

Ob Gurkengläser Ketchupflaschen, in meinen Händen wurden sie zu Waffen,
niemals war ich so gemein, setzte auch gefrorenes Geflügel ein,
Und als Christ hielt er die andre Wange hin,
und allein dafür traf meine Faust sein Kinn,
und die Leute um mich jubelten mir zu,
Keiner sagte Stopp, hör auf, laß die arme Sau in Ruh`!

Und plötzlich waren die Bullen da, die Sirene war mein Klingelton,
Und davon wurde ich dann wach, es klingelte mein Telefon.
So blieb alles nur ein wirklich schöner Traum,
mich einmal nur mit Xavier zu haun`
Und eines noch auf Englisch, ich sag`s schnell:
Xavier Naidoo may rott and burn in hell!!!

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